Gudrun Zentis Direktkandidatin für Düren und Euskirchen II

Gudrun Zentis wurde für den Wahlbezirk Düren II/Euskirchen II als Direktkandidatin zur Landtagswahl gewählt. Die Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der Kreisgrünen erhielt das einstimmige Votum der Mitgliederversammlung letzten Freitag in Nideggen-Berg.

Oliver Krischer gratuliert der von den Mitgliedern einstimmig nominierten Landtagswahlkandidatin Gudrun Zentis

Oliver Krischer gratuliert der von den Mitgliedern einstimmig nominierten Landtagswahlkandidatin Gudrun Zentis

Nach kurzer Einführung durch Corinna Beck, erläuterte Gudrun Zentis ihre Ziele zur Landespolitik für die kommende Legislaturperiode. Die Bildungs- und Finanzexpertin möchte den Kommunen in Zukunft wieder mehr finanziellen Handlungsspielraum geben: „Es kann nicht sein, dass die schwarz-gelbe Landesregierung mit ihrer Politik nur die Kommunen belastet. CDU und FDP haben die Kommunen Jahr für Jahr um mindestens 1,5 Milliarden Euro schlechter gestellt. Dies sind fast 20% der gesamten Zuwendungssumme an die Kommune. Die Ausgaben des Landes müssen auf den Prüfstand. Subventionen müssen überdacht und auf ihre Nachhaltigkeit geprüft werden. „Wir haben zu Lasten kommender Generationen den größten Schuldenstand und den größten Ausgabenstand“.

Wir brauchen auch mehr Bildungsgerechtigkeit. Bildung fängt bei den Kleinsten im Kindergarten an, setzt sich über Schulen fort bis hin zum Hochschulabschluss. Die Landesregierung hat durch das Kibiz gegen jegliche Proteste der ErzieherInnen drastische Kürzungen im Kindergartenbereich durchgesetzt. Durch die Aufhebung beispielsweise der Grundschulbezirke oder die planlose Einführung des Turboabis die Chancengleichheit aller weiter eingeschränkt. Studiengebühren eingeführt, die nicht zu einer besseren Lehre und Studienbedingungen führte. Dies zeigt uns der aktuelle Bildungsstreik von Schüler und Studenten.

Sie ließ bei den Anwesenden keinen Zweifel aufkommen, dass sie sich im kommenden Wahlkampf mit ganzer Kraft dafür einsetzten wird, die Landtagsfraktion zu verstärken und zur drittstärksten Kraft in NRW zu machen.

Nach der Wahl berichtete Oliver Krischer als frisch gewählter Bundesparlamentarier über seine ersten Eindrücke und seine Ausschüsse. Dabei stellte er auch seinen Mitarbeiter Robert Schallehn vor, der ab sofort für Interessierte Sprechstunden im Büro an der Nideggener Straße anbietet.

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