Grüner Antrag erfolgreich: Kreis fordert mehr Rechte für Kommunen bei der Ansiedlung von Massentierhaltungsanlagen

Am Dienstag hat sich der Kreisausschuss unserem Antrag folgend der
Vettweißer Forderung an den Gesetzgeber angeschlossen, die Gesetzeslage
dahingehend zu ändern, dass die Privilegierung für gewerbliche
Massentierhaltungen nur mit ausdrücklicher Zustimmung der betroffenen Gemeinden möglich sein soll. Der Kreisausschuss hat darüber hinaus festgestellt, dass es nicht dem Leitbild des Kreises Düren entspricht, zum Schwerpunkt für Massentierhaltung zu werden.

Die geltenden Gesetze begünstigen einseitig Investoren von Anlagen für industrielle Billigfleischproduktion. Der Tier- und Umweltschutz und die berechtigten Interessen von Kommunen, Bürgerinitiativen und Naturschutzverbänden kommen zu kurz. Ich freue mich, dass die Politik im Kreis Düren mit diesem Beschluss zeigt, dass sie die Rechte der Betroffenen stärken und die weitere Ansiedlung von Massentierhaltungsanlagen im Kreis stoppen will.

Teile diesen Inhalt:

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld