Erfolgreicher Start für den ,Runden Tisch Massentierhaltung‘ in NRW

Gemeinsam mit Astrid Hohn aus Thum und mehr als 50 weiteren Interessierten aus dem ganzen Land war ich gestern bei der ersten Zusammenkunft des Runden Tisches Massentierhaltung. Neben den aktuellen Informationen zu Initiativen der Landesregierung gegen Tierquälerei und Umweltbelastungen durch industrielle Massentierhaltung war insbesondere die Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Betroffenen sehr hilfreich.
Die sieht auch Norwich Rüße unser grüner landwirtschaftspolitischer Sprecher im Landtag so:
„Dank hoher Beteiligung und durch das große Engagement aller Teilnehmer war das erste Vernetzungstreffen ein echter Erfolg. Wir wollen diese neue Plattform nutzen, um alle betroffenen und Interessensgruppen, die sich gegen Massentierhaltung engagieren, zu vernetzen. Das hat es bislang in dieser Form nicht gegeben. Wir Grüne sehen dringenden
Handlungsbedarf. Die industrielle Massentierhaltung mit Qualen für die Tiere, nitratverseuchten Böden und einer gefährlichen Keimbelastung für die Menschen hat nichts zu tun mit bäuerlicher Landwirtschaft.

Obwohl die Gefahren und Probleme bekannt sind, haben die Bürgerinnen und Bürger kaum Chancen, gegen Vorhaben von weiteren Großstallbauten im ländlichen Raum einzuschreiten. Die Verfahren sind zu kompliziert, das Wissen der Initiativen zu gering und die Kosten eines gerichtlichen
Verfahrens zu hoch, um wirksam einschreiten zu können.

Unser Runder Tisch soll die Betroffenen durch Wissenstransfer stärken. Außerdem wollen wir Wünsche und Forderungen an die Politik bündeln und daraus gemeinsam ein Vorgehen ableiten. Weitere Runde Tische werden nun folgen, bei denen wir Themen wie Tiergesundheit, Haltungsbedingungen, Strukturen im ländlichen Raum, Auswirkungen auf den Naturschutz und die
Ökologie in den Fokus nehmen werden.“

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