Grüne fordern die Distanzierung vom Königinnenzwang

Im letzten Kulturausschuss im Februar dieses Jahres wurden den Schützenvereinigungen einstimmig zur Pflege des Brauchtums für dieses Jahr 3.000 € zugebilligt. Diese Mittel wollen die Grünen nur noch den Vereinigungen auszahlen, die sich öffentlich von dem im März beschlossenen Verbot des Bundes der Historischen Schützenbrüder distanzieren.
Die Grünen sehen es als Diskriminierung aller Schwulen und schwulen Paare an, von einer solchen Vereinigung vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen oder als nicht ebenbürtig behandelt zu werden. Der Tradition verpflichtet stehen Schützenvereine für Glaube, Sitte und Heimat ein. Sie sind wichtiger Bestandteil im gesellschaftlichen Leben. In der Außenwahrnehmung sind dies die Vereinsfeste mit Umzügen durch die Straßen im Marschschritt, Fahnen und Spalieren. Aus welchen Gründen schwule Paare dazu nur in der zweiten Reihe fähig sind, erschließt sich dem vorurteilsfreien Menschen nicht.

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