Lindner entpuppt sich als Veteran des alten Schulkriegs – Und fällt seinen eigenen Leuten in den Rücken

FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner überzieht unser Land zur Zeit mit populistischer Kritik am Schulkonsens: Er will Schulen besser und nicht gleicher machen!
Was er damit genau meint überlegt er sich vielleicht später oder möchte er einfach an die bornierte, Ideologie geleitete Schulpolitik wie wir sie bis vor zwei Jahren unter Rüttgers und Pinkwart erlebt haben anknüpfen? Die CDU hat mittlerweile realisiert, dass Herausforderungen insbesondere der demografische Wandel Veränderungen an unserem Schulsystem notwendig machen, jedenfalls wenn wir auch in Zukunft allen Kindern möglichst ortsnah gute Schulen anbieten wollen. Auch die FDP-Vertreter in den Stadt- und Gemeinderäten vor Ort können mit der Ignoranz ihres Spitzenkandidaten wenig anfangen, wenn man betrachtet dass sie landesweit so auch im Kreis Düren z.B. in Nideggen, Kreuzau und Jülich einmütig der Gründung von Sekundarschulen zugestimmt haben.
Auch unsere Grüne Schulministerin Sylvia Löhrmann zeigt wenig Verständnis für Herrn Lindner: „Entweder hat Herr Lindner den Schulkonsens noch nicht verstanden, oder er fällt seinen eigenen Leuten mutwillig in den Rücken. Rund 200 Mandatsträger der FDP haben in den Kommunen bereits für neue Sekundar- und Gesamtschulen gestimmt. Sie agieren ganz offensichtlich weit weniger ideologisch in der Schulpolitik als ihr Spitzenkandidat. Ein herausragendes Beispiel für eine gemeinsame konstruktive Schulpolitik ist der Bürgermeister von Eitorf mit FDP-Parteibuch, der sich für eine neue Sekundarschule eingesetzt hat.
Ich freue mich sehr über diese Unterstützung der FDP in den Kommunen, die weit mehr ist als bloßes Mitläufertum, sondern ein aktives Mitgestalten einer neuen, zukunftsfähigen Schulpolitik. Herr Lindner sitzt als Veteran ganz allein im Schützengraben des alten Schulkriegs.“

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