Mit Ulrike Höfken, grüne Umweltministerin Rheinland-Pfalz, bei den Bibern in unserer Region

Nicht nur informativ – sondern überaus spannend- gestaltete sich unser Besuch mit der Grünen Umweltministerin Ulrike Höfken (Rheinland Pfalz) bei der Biostation des Kreises Düren in Nideggen-Zerkall.

Dr. Lutz Dalbeck (Diplom-Biologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der Biostation) führte uns zu einer Stelle nahe der Wehebach-Talsperre. Dort konnten wir sehen, wie faszinierend Biber sind und wie groß ihre Fähigkeit ist, ihre Umwelt gezielt nach eigenen Bedürfnissen umzugestalten. Dabei scheinen sie ungleich anpassungsfähiger, als man noch vor wenigen Jahren meinte und durchaus in der Lage auch sehr naturferne Landschaften zu besiedeln. Es ist aber auch bekannt, dass sie selbst in großen Städten leben können.

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Biologische Station Düren mit dem Biber und dokumentiert in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten, wie wertvoll dieser „Öko-Ingenieur“ für unsere Artenvielfalt ist. So erschafft er z. B. neue Lebensräume für Amphibien und Heuschrecken.

Durch die intensive Beobachtung des Bibers und seiner beeindruckenden Fähigkeiten entstand ein detailliertes und fundiertes „Bibermanagement“, das nun der rheinladpfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken vorgestellt wurde. Diese war beeindruckt und zeigte sich sehr interessiert an den Folgerungen, die aus diesen Erkenntnissen gezogen werden können. Sie betonte ihr Interesse, eine enge Zusammenarbeit zwischen Rheinland–Pfalz und der Biostation Düren für ein gemeinsames Bibermanagement zu ermöglichen.

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