Eröffnung der Sekundarschule in Nideggen

Am heutigen ersten Schultag nach den Sommerferien hat die grüne Landesschulministerin Sylvia Löhrmann an der Eröffnungsfeier der Sekundarschule in Nideggen teilgenommen. Gudrun Zentis, grüne Kommunalpolitikerin vor Ort und Landtagsabgeordnete fehlte natürlich nicht bei diesem wichtigen Ereignis.
42 neue Sekundarschulen und 20 neue Gesamtschulen nehmen im kommenden Schuljahr ihre Arbeit auf. Für die zwölf Gemeinschaftsschulen, die bereits im vergangenen Schuljahr gestartet sind, beginnt das zweite Jahr.
Gudrun Zentis zu den Neuerungen im Schulwesen:
„Die Ergebnisse zeigen: mit dem Schulkonsens wurde der richtige Weg eingeschlagen. Die Schulformen des längeren gemeinsamen Lernens kommen bei den Menschen und den Kommunen gut an. Die Sekundarschule ist eine Schule für alle Schülerinnen und Schüler. Sie bietet den Kommunen die Möglichkeit, bei zurückgehenden Schülerzahlen ein wohnortnahes weiterführendes Schulangebot zu erhalten, das zu allen Bildungsabschlüssen führt. Und als eine Schule des längeren gemeinsamen Lernens entspricht die Sekundarschule dem Wunsch vieler Eltern, die Bildungswege ihrer Kinder länger offen zu halten.“

Eine Reihe weiterer Weichenstellungen werden in diesem neuen Schuljahr auf den Weg gebracht:
–       Der Ganztagsunterricht wird weiter ausgebaut. 83 Schulen gehen ab diesem neuen Schuljahr mit Ganztag an den Start.
–       Der bekenntnisorientierte islamische Religionsunterricht wird in NRW als erstes Bundesland eingeführt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Integration der 320.000 Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens in NRW.
–       Ein Gesetzentwurf zur Grundschulsicherung wird seitens der rot-grünen Landesregierung diesen Herbst im Landtag eingebracht. Mit dem neuen Grundschulkonzept wird auch in Zukunft dem Prinzip „Kurze Beine – Kurze Wege“ Geltung verschafft. Es soll ab dem Schuljahr 2013/2014 in Kraft treten. Die Qualität des Grundschulangebots soll damit auf hohem Niveau und die Voraussetzung für ein dauerhaft finanzierbares wohnungsnahes Schulangebot auch bei weiter zurückgehenden Schülerzahlen gesichert werden.
–       Das Schulministerium erarbeitet derzeit eine Novelle des Schulgesetzes: Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen sollen das Recht erhalten, in einer allgemeinen Schule zu lernen. Eltern sollen aber auch weiterhin die Förderschule für ihr Kind wählen können. Von Landesseite sollen keine Förderschulen mit bestimmten Schwerpunkten abgeschafft werden.

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