Unterausschuss Bergbausicherheit des Landtags hat sich konstituiert

Der Ausschuss hat die Aufgabe, die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu verbessern und sich für den Schutz der Bevölkerung in den vom Bergbau betroffenen Gebieten einzusetzen. Außerdem befasst sich der Ausschuss mit den langfristigen Folgen aus aktivem und inaktivem Bergbau wie Bergschäden, Ewigkeitslasten, Grundwasserwiederanstieg und den möglicherweise daraus resultierenden Schadensproblemen für die Bevölkerung.

Gudrun Zentis, MdL und grüne Sprecherin für Bergbausicherheit: „Um die Menschen in der Region zu unterschützen und sie von negativen Einflüssen durch die Tagebaue soweit möglich zu bewahren, drängen wir Grüne darauf, dass ein revierweiter Luftreinhalteplan erstellt wird. Der Luftreinhalteplan soll die gesamte Region betrachten und die Luftemissionen genau untersuchen. So können die Menschen der Region zum einen objektive Messdaten für ihre Region erhalten und zum anderen sicher sein, dass die Immissionen in ihrem Lebensumfeld genau kontrolliert werden. Auch die Lärmbelästigungen der Anwohner müssen ernst genommen werden. Wir fordern den Bergbautreibenden auf eine gemeinsame Lösung mit den Betroffenen zu finden. Ein Verweis auf die Einhaltung der zulässigen Grenzwerte darf nicht einziges Kriterium für ein Leben und Wohnen an der Tagebaukante sein.
Ich freue mich, dass dieses wichtige Projekt endlich vom Wirtschaftsministerium in Angriff genommen wird. Zudem bin ich froh, dass endlich auch andere Parteien, die nicht den Regierungsfraktionen angehören, hier Handlungsbedarf sehen.“
Weiteres dazu:
http://www.gruene.landtag.nrw.de/blog/13-09-2012/hilfe-fuer-die-betroffenen-im-umfeld-des-braunkohle-abbaus

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