Greenpeacestudie zu Feinstaub aus Kohlekraftwerken

Zur aktuellen Studie von Greenpeace kommentiert Gudrun Zentis: „Braunkohle ist der umweltschädlichste Energieträger. Die Ergebnisse der Messstationen belegen, dass die Feinstaub-Belastungen an den Kraftwerksstandorten vergleichbar sind mit denen an Hauptverkehrsstraßen in Großstädten. Wir Grüne sehen uns bestätigt darin, die neuen Messstationen in Jackerath und Elsdorf zu installieren:
Im Zeitraum vom 01.01.2013 bis zum 28.02.2013 wurden die zulässigen Grenzwerte überschritten an den Stationen
Elsdorf-Berendorf 12 mal
Grevenbroich-Gustorf 15 mal
Jackerath 12 mal
Niederzier 16 mal.
Unter folgendem Link kann jeder Bürger und jede Bürgerin die jeweiligen Feinstaubmessdaten abrufen:http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/pm10ueberschreitungen.htm
Für den Tagebau Hambach gilt ab dem 01.01.2013 ein Luftreinhalteplan, da die zulässigen Überschreitungen von 35 Tagen im Jahr in der Vergangenheit nicht eingehalten werden konnten.
Vor diesem Hintergrund blendet folgender Satz der Pressemitteilung von VGB PowerTech: ‚Für gesundheitliche Risiken sind nicht die Emissionen, sondern die vom Menschen eingeatmete Schadstoffmenge und ihr Gefahrenpotenzial entscheidend.‘ zur Greenpeace-Studie zu Kohlekraftwerken wesentliche Erkenntnisse aus. Nicht der Mensch, der die Luft einatmet da wo er wohnt, wo er arbeitet oder wo er sich aufhält ist verantwortlich, sondern der Verursacher des Problems. Feinstaub sieht man nicht, riecht man nicht, atmet ihn aber ungewollt ein!“
Siehe auch Link der grünen Bundestagsfraktion zum Thema:
http://www.gruene-bundestag.de/themen/umwelt/toedliche-gefahr_ID_4387973.html

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