Rodung im Hambacher Forst bietet ein Bild der Verwüstung

Bei Ihrem Besuch im Hambacher Forst konnten sich Gudrun Zentis, MdL und Oliver Krischer, MdB gemeinsam mit Peter Abels, Sprecher der Kerpener Grünen ein Bild über die Rodungsarbeiten am Hambacher Forst machen.

Wurde noch Ende des Jahres von einem schonenden Umgang gegenüber dem BUND gesprochen, so zeigte sich jetzt eine verwüstete Landschaft.

Kahle Flächen bleiben

Kahle Flächen bleiben

“Es ist diese Scheinheiligkeit, mit der Landrat Spelthahn am Rursee Tränen über die Planung eines Pumpspeicherkraftwerks vergießt und hier im Hambach die artenschutzrechtliche Genehmigung durchpeischt.“ erläutert Oliver Krischer. Auch Gudrun Zentis bemängelte die Transparenz und Offenheit der Verfahren: „Wenn ein privater Bauherr einen Baum fällen will, erhält er oft keine Genehmigung oder erst nach Monaten – anders bei RWE, hier wurden schnelle Genehmigungen erteilt und der Artenschutz wohl offensichtlich vernachlässigt.“

Die Schwächen des Unternehmensmodells von RWE treten in insbesondere in Zeiten der Energiewende offen zu Tage: Die Umwelt braucht den Umstieg, die Gesellschaft will den Umstieg und auch die Betriebswirtschaft fordert den Umstieg auf erneuerbare Energien. Wir müssen uns die Frage stellen: Wie viel Hambach brauchen wir noch?

Besuch vor Ort

Besuch vor Ort

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