Das Braunkohlerevier – Perspektive eines Kommunikationsdesigners

Als Sprecherin der grünen Landtagsfraktion für Bergbausicherheit organisiert die Landtagsabgeordnete Gudrun Zentis im Rheinischen Revier Veranstaltungen, die insbesondere die Auswirkungen des Braunkohleabbaus problematisieren.  In diesem Kontext fand nun die Veranstaltung
Das Braunkohlerevier – Perspektive eines Kommunikationsdesigners
im Wahlkreisbüro in Düren statt, zu der zahlreiche Gäste gekommen waren: Vortrag im Kreisbüro mit Alexander Bernhard
Mit der Visualisierung der Auswirkungen der Braunkohleförderung und -verstromung in NRW hatte sich Alexander Bernhard in seiner Diplomarbeit „Minus 450 Meter“ im Fachbereich Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist ein Bildband, der auf 80 Seiten die Braunkohlekraftwerke mit ihren enormen Emissionen, die Zwangsumsiedlungen mit dem Zerstören kompletter Ortschaften und den Tagebaubergbau mit riesigen Eingriffen in die Landschaft zeigt. Die Dimensionen der Zerstörung durch die Braunkohleförderung, aber auch die Ästhetik machte Bernhard aus der Sicht eines Kommunikationsdesigners den Besucherinnen und Besuchern wahrnehmbar(er). „Aus der Perspektive des Fotografen betrachtet, empfinde ich die Braunkohlethematik als eine von der Ästhetik ausgehende Anziehung. Die Kraftwerke, wie sie sich monströs aus der Landschaft erheben und mir als Fotografen spannende Formen, Fluchten und Linien bieten. Der Tagebau mit seinen skurrilen Mondlandschaften, in welchen eine unglaubliche Fotogenität zu finden ist. Erst die inhaltliche Auseinandersetzung machte mir bewusst, dass dieser Ästhetik Zerstörung zu Grunde liegt,“ so Diplom Kommunikationsdesigner Alexander Bernhard.

Der Bildband ist beim Autor direkt für 29 € zu beziehen unter Alexander Bernhard , Email bernhard@siebentage.net. Weitere Informationen unter www.siebentage.net/braunkohle.html.

Veranstaltung mit Alexander Bernhardd

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