Lehrerversorgung in Nideggen über Bedarf erfüllt

In Nideggen entzünden sich durch den Weggang des beliebten Schulleiters der Realschule Nideggen, der diesmal der Gewinner einer Ausschreibung war, wieder neue Gerüchte über Lehrerversorgung und Unterrichtsausfall.

Erst kürzlich hat das Schulministerium Zahlen zur Lehrerversorgung mit Stand 04.04.2014 veröffentlicht, die die Personalausstattung der Kreis-Dürener Schulen zu dem eigentlichen Stellenbedarf anhand der Schülerzahlen darstellt.

Nideggener Schulen sind mit Lehrerinnen und Lehrern gut versorgt.

Die Grundschule in Nideggen mit Teilstandort in Embken hat einen Bedarf von 13,93 Stellen. Die Personalausstattung beträgt 15,02. In Schmidt an der Grundschule besteht ein Bedarf von 6,41 Stellen, der mit 6,88 gedeckt sind.

An der Hauptschule in Nideggen ist Bedarf für 15,63 Stellen, der mit 16,61 Stellen ebenfalls gedeckt ist.

An der Sekundarschule Kreuzau Nideggen beträgt der Stellenbedarf 28,17 Stellen. Vorhanden sind 30,43 Stellen.

Dies ist sicherlich ein Grund dafür, dass eine Lehrerstelle jetzt umgewandelt werden kann, um Schulsozialarbeit weiter zu führen. Schulsozialarbeit, ehemals vom Bund finanziert, sollen nun die Kommunen übernehmen, so Frau Ministerin Nahles, weil die Kommunen von Erstattung der Kosten der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung entlastet wurden.

„ Eine Verpflichtung, der sich der Bund künftig wieder entzieht und damit die Verantwortung für gute Bildungsarbeit im Land nicht übernimmt und Kommunen damit weiter belastet, wenn keine Lehrerstellen vom Land zur Umwandlung zur Verfügung stehen“, so Gudrun Zentis.

Sehr gut versorgt mit Pädagogen und Pädagoginnen ist die Realschule in Nideggen. Für die verbleibende Schülerschaft der auslaufenden Realschule besteht ein Stellenbedarf von 12,69. Tatsächlich sind Lehrkräfte an der Schule tätig mit einem Stellenkontingent von 16,31.

 

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