Besuch im Tagebau Hambach

Tagebau Hambach am 30.6.2014Beim Besuch einer der vielen Veranstaltungen, die mich bedingt durch mein Aufgabengebiet ins Gespräch mit Herrn Eyll-Vetter, Leiter der Bergbauplanung bei RWE, brachten, lud er ein, den Tagebau Hambach zu besuchen. Dem folgte ich gerne mit einer Gruppe von weiteren Abgeordneten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der grünen Landtagsfraktion sowie grünen Kollegen aus dem Braunkohleausschuss und interessierten Grünen vor Ort. Am 30. Juni 2014 hatten wir die Gelegenheit, uns von Herrn Eyll-Vetter den Tagebau Hambach vorstellen zu lassen. Nach einer etwa einstündigen Einführung ins Thema aus Sicht des Bergbaubetreibenden, ging es dann bis auf die unterste Sohle, wo das ca. 70 m mächtige Kohleflöz abgebaut wird. Ca. 40 m des Flözes ragten bereits über der tiefsten Sohle empor. Die überwiegende Anzahl der Teilnehmenden war das erste Mal in einem Tagebau. Sie bekamen einen ersten Eindruck, was es in der Praxis heißt, Braunkohle zu fördern mit all seinen Folgen und zu bewältigenden Aufgaben. Herr Eyll-Vetter stellte sich den unterschiedlichsten Fragen. Sicherlich haben wir in vielen Punkten u.a. über die Notwendigkeit dieses gigantischen Eingriffes in die Natur unterschiedliche Auffassung. Aber wir freuen uns, die Gelegenheit gehabt zu haben, in kompetenter Begleitung vor Ort die Lage zu betrachten und dass kann man sicherlich für alle sagen: Die Eindrücke wirken lange nach und geben lange zu Überlegungen Anlass.
Wichtig für Grüne auch in einem sachlichen Dialog mit dem Bergbaubetreibenden zu bleiben, um die Beeinträchtigungen von Mensch und Natur zu minimieren.

Gruppenfoto Besuch am Tagebau Hambach am 30.6.14

Hinweis auf Bericht aus der Süddeutschen Zeitung

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