Bergschadenstour in Bedburg

Diesmal ging Gudruns Bergschadenstour nach Bedburg:

Samstag, 15. November 2014

Wer im Einflussbereich von Grundwassersenkungen wohnt, dem fallen häufig Risse in Straßen, Häusern auf. Hecken und Bäume wachsen schief.  Entlang der Störungszonen in Bedburg zeigte Markscheider Peter Immekus vom Netzwerk Bergbaugeschädigter e.V. wie man Störungsverläufe erkennen kann. Gemeinsam mit Gudrun Zentis, Sprecherin für Bergbausicherheit informierten sie in einem rund zweistündigen Rundgang in Bedburg über Bergschäden.

Im Gegensatz zum Steinkohlebergbau müssen die Betroffenen des Braunkohletagebaus dem Tagebaubetreiber beweisen, dass Schäden am Haus, privaten Wegen und Leitungen, bergbaubedingt sind. Im untertägigen Bergbau muss der Bergwerkstreibende nachweisen, dass Baumängel vorliegen, sollten Schäden am Privateigentum eintreten. Im Bereich des Braunkohleabbaus ist dies anders. Von auftretenden kleinen Rissen bis hin zum Totalverlust eines Gebäudes ist der Eigentümer gezwungen dies dem Bergbauunternehmen, im Rheinischen Revier, RWE Power, nachzuweisen.

 

Rückfragen  an Grüne Bedburg – Ewald Wienand– Tel.: 02463 – 6185

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