Bergschäden in Merzenich auf der Spur

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Gudrun führt in der Region mit den GRÜNEN vor Ort im Rheinischen Revier Veranstaltungen durch um auf die Problematik des Braunkohlebergbaus hinzuweisen. Diesmal ging es nach Merzenich:
Von Merzenich liegt der Tagebau Hambach liegt nur wenige Kilometer entfernt. „Hier weist fast jedes zweite Haus Risse auf, viele Häuser hat der Bergbaubetreiber schon aufgekauft, einige Grundstücke können nicht mehr bebaut werden. Die Straße, die gerade gemacht wurde, hat schon wieder tiefe Risse Das lässt vermuten, dass hier die Störzonen besonders aktiv sind,“ weist der Sachverständige für Bergschäden Peter Immekus auf Schäden hin und sensibilisierte die Teilnehmer , Ausschau zu halten dass der Untergrund in Bewegung ist oder Faktoren, die früher oder später an der Oberfläche zu sichtbaren Schäden führen. Bei der Ortsbegehung wurde schnell deutlich, dass sich die unterschiedlichen Schadensbildern entlang der tektonischen Störzonen wie die Perlen an einer Kette aufreihen. Abgesackte Wege, schief gewachsene Bäume, neue Mauern und deutliche Rissspuren im Asphalt. „ Gewisse Baufirmen haben hier in Merzenich einen Dauereinsatz,“ vermutet ein Teilnehmer.
Im Anschluss an die Tour durch den Ort hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich intensiv mit der Landtagsabgeordneten Zentis zur aktuellen Politik auszutauschen, die Mitglied im Landtag des Unterausschuss Bergbausicherheit ist. Wie geht es weiter mit der Anrufungsstelle? Wie gehe ich vor bei einem vermuteten Bergschaden? Wie komme ich in der Kommune an die Daten? Das waren Themen, die die Teilnehmer besonders interessierten.

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