Kontakt zur Heimat über Freifunk

Foto: Gunther Neubert (Freifunk Community Düren FF), Walter Mörsch (AK Asyl Langerwehe), Gudrun Zentis MdL , Chris Andrä (Grüne OV Langerwehe), Andi Krischer (FF), Barbara Andrä (Grüne OV Langerwehe), Matthias Schmidt (FF)

Foto: Gunther Neubert (Freifunk Community Düren FF), Walter Mörsch (AK Asyl Langerwehe), Gudrun Zentis MdL , Chris Andrä (Grüne OV Langerwehe), Andi Krischer (FF), Barbara Andrä (Grüne OV Langerwehe), Matthias Schmidt (FF)

Im Rahmen der Aktion „Freifunk – W-Lan für alle ohne Überwachung und Abzocke“ besuchte die GRÜNE Landtagsabgeordnete Gudrun Zentis das Flüchtlingsheim in Langerwehe- Wenau. 30 Geflüchtete fernab von jeglichen Einkaufsmöglichkeiten und Internet sind hier untergebracht. Die Grünen in Langerwehe und der Arbeitskreis Asyl versuchen verzweifelt, den dort lebenden Flüchtlingen den Zugang zum Internet zu verschaffen, um ihre sozialen Kontakte in die Heimat aufrechtzuerhalten. „Da es in Wenau noch kein Breitband-Internet gibt, stellt es uns Freifunker vor eine besondere Herausforderung,“ so Gunther Neubert, der bei der Freifunk-Community Düren aktiv ist. Auf italienisch, arabisch und englisch erklärte er den interessierten Teilnehmenden das Vorhaben der Freifunker. Bei vorhandenem Internet kann man durch einen Freifunk-Router für einmalig unter 20 € kostenlos ins Internet kommen. „Unser Bürgermeister Göbbels sperrt sich. Ein engagierter Bürger des Arbeitskreises Asyl Langerwehe hat der Verwaltung sogar angeboten, alle Kosten für eine Internetverbindung zu tragen,“ so Barbara Andrä, Sprecherin des Ortsverbandes. “Ich halte es für eine unerträgliche Situation, Flüchtlinge in einem Heim im Funkloch nur mit einem Notruftelefon auszustatten,“ so die Abgeordnete Zentis.

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