Vorbildlicher Beschluss des Kreistags Rhein-Erft zum Klimaschutz

Die Abgeordneten des Kreistages Rhein-Erft haben ihren Beitrag zum bevorstehenden Klimagipfel in Paris schon vorbereitet. Bereits am 25. Juni 2015, in der 5. Kreistagssitzung haben sie folgenden Beschluss einstimmig gefasst:

Der Rhein-Erft-Kreis bekennt sich dazu, dass zur Erreichung der Klimaschutzziele in absehbarer Zukunft die Verstromung der Braunkohle beendet werden muss; hierfür bedarf es einer vorausschauenden Gestaltung des sich für unseren Kreis abzeichnenden Strukturwandels. Ein Strukturbruch durch unangemessene einzelne Maßnahmen ist dabei unbedingt zu vermeiden. Der Rhein-Erft-Kreis ist Teil des Rheinischen Braunkohlereviers und damit Teil einer zuverlässigen Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen und der gesamten Bundesrepublik. Gleichzeitig sind die Folgen der Braunkohleverstromung unübersehbar: Die Tagebaue verlangen den vom Abbau der Braunkohle betroffenen Kommunen und unseren Bürgerinnen und Bürgern große Opfer ab.

Aus globaler Sicht bedroht der u. a. industriell induzierte Klimawandel das Wohlergehen der künftigen Generationen. Zum Wohle der Menschen im Rhein-Erft-Kreis werden Kreistag und Kreisverwaltung geeignete Maßnahmen planen, die einen schrittweisen Umbau der energiewirtschaftlichen Strukturen des Kreises ermöglichen und Chancen für Unternehmen und neue Arbeitsmöglichkeiten bieten. Dieses Anliegen des Rhein-Erft-Kreises muss in die Regionalplanung sowie in die Initiativen Metropolregion Rheinland und Innovationsregion Rheinisches Revier eingebracht werden.

Gudrun Zentis dazu: Wir freuen uns sehr über diesen Beschluss als Schritt in die richtige Richtung. Jetzt müssen dem Beschluss Taten folgen und wir hoffen, dass die anderen Kreise im Rheinischen Revier sich ebenfalls dazu entschließen.

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