Linnich bleibt sauber und bunt

V.l.n.r.: Oliver Krischer MdB, Astrid Hohn 1. Stellv. Landrätin, Verena Schlömer, Emily Willkomm-Lauf, Britta Bär, Bruno Voss (Fraktionsvorsitzender) und Gudrun Zentis MdL auf der Linnicher  Gegendemonstration "Linnich wird sauber und bunt"

V.l.n.r.: Oliver Krischer MdB, Astrid Hohn 1. Stellv. Landrätin, Verena Schlömer, Emily Willkomm-Lauf, Britta Bär, Bruno Voss (Fraktionsvorsitzender) und Gudrun Zentis MdL auf der Linnicher Gegendemonstration „Linnich wird sauber und bunt“

Gerade mal eine Woche Zeit hatte das „Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ dazu, für eine Gegendemo aufzurufen.
Organisatoren aus der Rechtsextremen Szene hatten in Linnich eine Demo „Bürger stehen auf“ gegen die Flüchtlingsunterkunft angemeldet zu denen gerade mal 150 eintrafen. 1800 Menschen waren zur Gegendemo gekommen. „Linnich steht zu bunt. Das zeigen die vielen Menschen aus der Linnich und Umgebung, die die Notsituation der Geflüchteten richtig einschätzen,“ so die Landtagsabgeordnete Gudrun Zentis. Unter dem Motto „Linnich bleibt sauber und bunt“ sprachen Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker für Linnich, Emmanuel Ndahayo für das Dürener Bündnis sowie Sonja Bischoff vom Initiativkreis Asyl. Der Weg der Verteidiger der rechten Gesinnung kreuzte beinahe den Kundgebungsplatz. Als die circa 150 Demonstranten daran vorbeigezogen waren, fegten fast 10 mal so viele Demonstranten hinter ihnen mit Besen und Warnwesten den Weg, nach dem Motto: „Unsere Stadt bleibt sauber“. Alles blieb friedlich, da ein hohes Polizeiaufgebot dafür sorgte, dass die beiden Gruppen nicht aufeinandertrafen.

Linnich wird bunt

Linnich wird bunt

Zur Abschlusskundgebung ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hunderte Luftballons in die Luft steigen unter dem Motto „Für ein buntes Linnich“.

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