Gelingt ein Friedensplan für den Hambacher Forst?

Auf Initiative des Vorsitzenden der Grünen Dürener Kreistagsfraktion Bruno Voß haben sich heute ein breites Bündnis aus Vertretern der Kirchen, Politik, Naturschutzverbänden und Bürgerinitiativen des Kreises Düren und des Rhein-Erft-Kreises nach langwieriger Abstimmung auf ein gemeinsames Papier geeinigt und unterzeichnet. Die Braunkohleverstromung und die damit verbundene Weiterführung des Tagebaus Hambach sei schon als Konsequenz aus den Klimaschutzverhandlungen in Paris und um die Klimaziele der Bundesregierung und der Landesregierung NRW zu erreichen, nicht mehr zu vertreten.

Ein breites Bündnis aus Vertretern der Kirchen, Politik, Initiativen und Naturschutzverbänden des Kreises Düren und Rhein-Erftkreises einigen sich

Ein breites Bündnis aus Vertretern der Kirchen, Politik, Initiativen und Naturschutzverbänden des Kreises Düren und Rhein-Erftkreises einigen sich

Im gemeinsam unterschriebenen Papier wird genannt, wie bezüglich konstruktiver Gespräche mit dem Vorstand von RWE Power und dem Bündnispartnern eines Friedensplans für den Hambacher Forst begonnen werden kann.

Das  Papier wird von einem breiten Bündnis abgestimmt und unterzeichnet.   v.l.n.r Pfarrer Martin Gaevert (Ev. Gem. Düren); Pfarrerin Susanne Rössler ( für den Kirchenkreis Jülich), Emily Willkomm-Laufs (BUND Kreis Düren), Gudrun Zentis MdL

Das Papier wird von einem breiten Bündnis abgestimmt und unterzeichnet.
v.l.n.r Pfarrerin Susanne Rössler ( für den Kirchenkreis Jülich), Emily Willkomm-Laufs (BUND Kreis Düren), Gudrun Zentis MdL

Das Papier finden Sie hier:
Voraussetzungen für Sondierungsgespräche für einen Friedensplan für den Hambacher Forst im Rheinischen Braunkohlenrevier

„Unsere Grundsätze von Pax Christi sind Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung mit möglichst friedlichen Mitteln. Als Mitglied im Katholikenrat möchte ich auch auf die Enzyklika des Papstes „Laudato si´“ hinweisen, die einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Braunkohle fordert,“ begründet Walter Mörsch, Mitglied von Pax Christi sowie im Katholikenrat. Landtagsabgeordnete Gudrun Zentis: „Selbst die IGBCE (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie) weist darauf hin, dass die Energiegewinnung durch Braunkohle nur bis 2032 gewinnbringend vertreten werden kann. Die Risiken und die Kosten für die Auskohlung bis 2045 zahlt die Allgemeinheit. Das breite gesellschaftliche Bündnis bietet RWE die Möglichkeit gesichtswahrend so schnell wie möglich aus der Braunkohle auszusteigen. Dabei gewinnt der Mensch, die Natur und Vernunft.“

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