Gutachten zu Quecksilber im Auftrag des Umweltministeriums NRW vorgestellt

aus der Presseverlautbarung auf den Seiten des Umweltministeriums, hier Auszüge:

Das NRW-Umweltministerium will den Eintrag des gefährlichen Schwermetalls Quecksilber in die Umwelt weiter deutlich reduzieren. Zur Quecksilberproblematik hat das NRW-Umweltministerium ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses Gutachten fasst Daten zu den Quecksilberemissionen in NRW zusammen und stellt Maßnahmen und Potenziale dar, mit denen sich nach Einschätzung der Gutachter der Quecksilberausstoß aus Industrieanlagen verringern lässt. Nach Berechnungen des Gutachtens könnten durch den Einsatz moderner Technik die Quecksilberemissionen in NRW deutlich gesenkt werden. „Es gibt in NRW noch Potenzial, den Ausstoß des gefährlichen Quecksilbers und damit die Belastung für Mensch und Umwelt zu reduzieren. Dieses Ziel ist auch Handlungsbasis für unsere geplante Quecksilberminderungsstrategie“, sagte Minister Remmel.

Industrieanlagen in Nordrhein-Westfalen verursachen mit etwa drei Tonnen Quecksilberemission pro Jahr fast ein Drittel der Quecksilberemissionen in Deutschland. Hauptemittenten in NRW sind die Kohlekraftwerke mit 2,2 Tonnen Quecksilber im Jahr. Die Braunkohlekraftwerke verursachen dabei die Hälfte der Quecksilberemissionen von Nordrhein-Westfalen (1,5 Tonnen), Steinkohlekraftwerke etwa ein Viertel (0,7 Tonnen).

Das Gutachten enthält auch Erkenntnisse zur Quecksilberminderung bei Abfallverbrennungsanlagen und Abfallmitverbrennungsanlagen (Zementwerke). Darüber hinaus werden neben den Luftemissionen auch die Quecksilberemissionen in Gewässer und deren mögliche Minderungstechniken beschrieben. Mehr dazu

 

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