GRÜNE Landtagsfraktion testet Netzangebot von 396 NRW-Kommunen

GRÜNE Landtagsfraktion testet Netzangebot von 396 NRW-Kommunen.

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Welche Angebote gibt es, um Verwaltungsvorgänge online und dadurch schnell und unkompliziert von zu Hause ohne den Mehraufwand eines Besuchs bei der Stadtverwaltung zu erledigen? Wie werden die Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungsprozessen eingebunden? Wie können sie ihre Stadt mitgestalten? Wie transparent sind die Rathäuser? Welche Daten und Informationen werden proaktiv von den Verwaltungen im Internet zur Verfügung gestellt?

Das testete die Grüne Landtagsfraktion in allen 396 NRW Kommunen

Gudrun Zentis MdL: „Im Netz mehr Bürgerservice und Beteiligung ermöglichen“

Mehr Mitbestimmung, besserer Service, transparente Daten: Dank des digitalen Wandels können kommunale Verwaltungen Bürgerinnen und Bürger besser unterstützen und einbinden. Zum zweiten Mal hat die GRÜNE Landtagsfraktion mit dem Online-Check überprüft, welche der 396 NRW-Kommunen die Vorreiter im Netz sind und was Städte und Gemeinden heute bieten müssen, um mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten.

Hierzu erklärt die Landtagsabgeordnete Gudrun Zentis:

„Der Test zeigt die große Vielfalt, wie Kommunen ihren Bürgerinnen und Bürgern digitale Leistungen zur Verfügung stellen. Für uns GRÜNE ist klar: Alle Menschen sollen vom digitalen Wandel profitieren. Es ist daher wichtig, dass die Städte, Gemeinden und Kreise die Chancen der Digitalisierung nutzen.

Die Kommunen Bad Münster-Eifel und Zülpich sind im Kreis Euskirchen gut aufgestellt und nehmen im Gesamtranking von 396 Kommunen den 33. Platz ein. Im Kreis Düren sind das beiden Mittelzentren Jülich und die Stadt Düren. Besonders bei den elektronischen Bürgerdiensten zeichnen sich diese Kommunen aus. Jülich nimmt den 33., die Stadt Düren den 60. Platz ein. Andere Kommunen haben im Kreis Düren und Euskirchen noch großen Nachholbedarf. Heimbach bildet das Schlusslicht aller 396 Kommunen. Vielleicht können die Kommunen gemeinsam an Lösungen arbeiten und sehen, wo sie zusammenarbeiten können und dadurch effizienter arbeiten, Kosten sparen und die Bürgerinnen und Bürger mehr einbinden. Guter Service denkt von der Bürgerin oder dem Bürger her und nicht von der Verwaltungsstruktur und erspart den Menschen den Gang zum Amt, wo immer das möglich ist,“ so Zentis weiter.

Erstmals wurden beim Online-Check 2016 auch die Internetseiten der 31 Kreise in NRW getestet. Die Kreise Euskirchen und Düren belegen dabei mit jeweils 14 Punkten den 16. Rang.

Hintergrund:

Die GRÜNE Landtagsfraktion hat nach 2014 schon zum zweiten Mal die Internetportale aller 396 Kommunen sowie erstmals der 31 Kreise in Nordrhein-Westfalen getestet. Geprüft wurden elektronische Bürgerdienste (E-Government), Zusammenarbeit und Beteiligung (Open Government) und Informationsbereitstellung (Open Data). Die Fraktion arbeitete hierbei mit Experten der Open Knowledge Foundation zusammen. Landesweite Spitzenreiter sind Bonn und Köln (je 39 von 40 Punkten), Mülheim an der Ruhr (34 Punkte), Gelsenkirchen und Moers (je 33 Punkte).

Weiter Infos auch unter:

http://gruene-fraktion-nrw.de/Onlinecheck

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