Landessonderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“

72 Millionen Euro werden vom Land insgesamt zur Verfügung gestellten, 147 Projekte aus 100 Städten und Gemeinden werden gefördert, die Kreise Düren, Euskirchen und der Rhein-Erft-Kreis haben sich gut eingebracht.

  • Die Stadt Düren bekommt eine Förderung in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro, das sind rund 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten für ein Zentrum sozialer und integrativer Hilfen für Geflüchtete in zentraler, innenstadtnaher Lage.
  • Linnich bekommt für den Neubau einer integrativen Kultur- und Begegnungsstätte rund 1,3 Millionen Euro, das sind 70 Prozent der Gesamtkosten.
  • Bad Münstereifel bekommt einen 80-prozentigen Zuschuss, rund 920.000 Euro zur Umnutzung einer Reithalle in eine interkulturellen Begegnungsstätte.
  • Die Stadt Euskirchen ist mit dabei. Sie bekommt Mittel fürs Quartiersmanagement und dort eine Förderung von rund 142.000 Euro, was ein Anteil an den Gesamtkosten von 70 Prozent  ausmacht.
  • Hellenthal bekommt für die Umnutzung des ehemaligen Hotels und Gaststätte „Hellenthaler Hof“ in eine Begegnungsstätte für Bürgerinnen und Bürger und Flüchtlinge rund 230.000 Euro, das sind 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten.
  • Kall bekommt für die Umnutzung eines Gebäudes zum Integrationshaus rund 1,2 Millionen Euro, das ist ein 70-prozentiger Zuschuss.
  • Nettersheim bekommt rund 2 Millionen Euro Zuschuss, das sind 60 Prozent der anfallenden Kosten für die Umnutzung des Klosters Nettersheim in ein Quartierszentrum für Flüchtlingshilfe und Integration.
  • Die Gemeinde Zülpich bekommt Mittel für den Neubau des Jugendzentrums Sajus in Höhe von rund 310.000 Euro. Hier übernimmt das Land 80 Prozent der anfallenden Kosten. Der Neubau ersetzt das als Containeranlage im Bereich des Schulzentrums Zülpich geführte Jugendhaus. Der Ersatzbau erfolgt am alten Standort.
  • Bedburg bekommt für das Haus der Begegnung in Bedburg-Kaster rund 410.000 Euro, das sind 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten.
  • Bergheim bekommt für den Umbau eines leerstehenden Bahnhofsgebäudes in der Ortsmitte des Stadtteils Quadrat-Ichendorf in ein Integrations- und Kulturzentrum, Bürgerzentrum und Versammlungsstätte für bürgerschaftliches Engagement rund 1,4 Millionen Euro, das sind 80 Prozent der Gesamtkosten.
  • Brühl bekommt für die Erweiterung des bestehenden Jugendkulturhauses und Einrichtung eines Quartiersmanagement rund 800.000 Euro. Das sind 70 Prozent der Gesamtkosten.
  • Erftstadt bekommt für die Umnutzung der ehemaligen Hauptschule Liblar zum interkulturellen Jugendtreff ca. 2 Millionen Euro, das sind 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten.

Gudrun Zentis: „Ich begrüße die Initiativen der Kommunen, die an diesem Landesprogramm kurzfristig teilgenommen haben und beglückwünsche sie zum Erhalt der Zuwendungsbescheide. Das ambitionierte Handeln für die Integration von Flüchtlingen trägt Früchte.“

 

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