Neue Freizeitlärm-Richtlinie: Kommunen dürfen mehr Feste genehmigen

Vor Ort hatten vor Zeiten Vertreter der CDU sich besorgt gezeigt, dass die Kommunen mit der neuen Freizeitlärm-Richtlinie weitere Einschränkungen erfahren:

Ab heute tritt der neue Erlass zum Umgang mit Freizeitlärm in Kraft, den der grüne NRW-Umweltminister Johannes Remmel am Montag in Düsseldorf vorgestellt hat. Die Grenzwerte für Lärm werden nicht verändert. Damit bleibt der Anwohnerschutz gewahrt.

Künftig dürfen Kommunen jedoch auf den jeweiligen Festplätzen bis zu 18 statt bisher nur 10 traditionelle Veranstaltungen wie Schützen- und Volksfeste, Kirmes oder Karnevalsveranstaltungen jährlich zulassen .

Der Wunsch nach mehr Flexibilität ist aus den Kommunen gekommen. Diese waren besorgt, dass womöglich wegen zu enger Vorgaben populäre Festivals abwandern könnten. Der grüne Minister novellierte nun den Erlass.

Gudrun Zentis: Damit wird dem Wunsch der Kommunen und der Geschäftsleute vor Ort entsprochen und gleichzeitig der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner vor Lärm weitestgehend gewahrt.

Teile diesen Inhalt: