Ende in Sicht – Wie organisieren wir den Ausstieg aus der Braunkohle?

die Förderung und Verstromung der Braunkohle ist die umwelt- und klimaschädlichste Form der Energieerzeugung. Die Umsetzung des Klimaabkommens von Paris erfordert den Kohleausstieg längstens in den nächsten zwei Jahrzehnten. Die rot-grüne Koalition in NRW hat 2010 den Kohleausstieg beschlossen und den Aufschluss neuer Tagebau ausgeschlossen. Den bereits genehmigte Tagebau Garzweiler hat die Landesregierung erheblich verkleinert. Das bedeutet, es geht beim Kohleausstieg längst nicht mehr um das „Ob“, sondern nur noch um das „Wie“ und „Wann“.

Es braucht auf Bundesebene deshalb dringend einen strukturierten Prozess zur Umsetzung des Kohleausstieg, um die Folgekosten und –schäden der Braunkohle soweit wie möglich zu minimieren und Strukturbrüche zu vermeiden. Schnell und unabhängig geklärt werden müssen die Alt- und Ewigkeitslasten der Braunkohle. RWE darf als Verursacher nicht aus der Verantwortung entlassen werden.

Wie der Gesamtprozess des Kohleausstiegs im Rheinischen Braunkohlerevier gestaltet werden kann, darüber möchten Bündnis 90/ Die Grünen mit Euch und zahlreichen Top-Referenten diskutieren und laden herzlich zu einer Veranstaltung des Bezirksverbandes Mittelrhein ein.

Datum: Samstag, 03.09.2016

Uhrzeit: 10:30 – 16:30 Uhr

Ort: Energie-Kompetenz-Zentrum, Höhenweg 39, 50169 Kerpen-Horrem

Anmeldungoliver.krischer@wk.bundestag.de

Der Ablauf der Veranstaltung ist der beigefügten Einladung im PDF-Format zu entnehmen:Veranstaltung Braunkohle 3.9.16

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