Einladung zur Ausstellung : Hubert Perschke

Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung  

am Samstag, den 05.11. 2016

um 14:30 Uhr in das

Wahlkreisbüro Düren am Friedrich -Ebert-Platz 13 in Düren ein.

Instrumental wird die Eröffnung durch Louisa H. Wang begleitet.

Ihre Gudrun Zentis MdL

Die Ausstellung „Ruhe, aber nicht in Frieden“ befasst sich mit den Auswirkungen des Braunkohlentagebaus auf die Umwelt, die Natur und die Menschen. Im Hambacher Forst und was davon noch übrig ist, gibt es keine Ruhe. Ein riesiger Wald wurde für die Kohleförderung vernichtet, Menschen mussten ihre gewohnte Umgebung verlassen, auch die Verstorbenen finden nicht ihre letzte Ruhe und werden umgebettet.

Seit dem im Frühjahr 2012 Umweltaktivisten Teile des Hambacher Forstes besetzen, wird der Konflikt, der mit dem Kohleabbau verbunden ist, von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen. Aber inzwischen werden von vielen Außenstehenden die Umweltaktivisten mit Kriminellen gleichgesetzt.

Im Zuge des veränderten Umweltbewusstseins und des noch zu begrenzenden Klimawandels hat sich eine breite Front gegen den Kohleabbau gebildet. Ein breites Bündnis bestehend aus Organisationen, Kirchengemeinden, Initiativen, Parteien und Privatpersonen fordert aktuell RWE auf, seine Haltung zu überdenken und in einen Dialog einzutreten. Auch die Baumbesetzungen im Hambacher Forst sind ein Teil des immer lauter werdenden Braunkohleprotests. Aber, der an sich sachliche Konflikt wird personalisiert und reduziert: Auf der einen Seite stehen die Klimaaktivisten, denen kriminelles Handeln unterstellt wird, und auf der anderen Seite RWE mit dem Recht der Abbaugenehmigung.

 

Das Ziel des Fotografen ist es, diesen Konflikt bildlich darzustellen und dem Betrachter die Möglichkeit zu geben, sich zu positionieren.

 

Hubert Perschke, Fotograf, Dipl. Sozialarbeiter und Dipl. Sozialwissenschaftler ist Jahrgang 1947 und verbrachte seine Kindheit in Hannover. 1967 bis 1978 lebte er im Ruhrgebiet. Hier begann er mit seinen ersten systematischen Fotoarbeiten zur Industrielandschaft und zu den Menschen des Ruhrgebiets. 1977 gewann er dann auch den 1. Preis des damaligen Ruhrlandmuseums. Beruflich bedingt siedelte er nach Köln um und lebt heute in Merzenich.

Für die Bewohner von Manheim, die am Rande des Tagebau Hambach lebten und zum größten Teil bereits dem Tagebau gewichen sind, verlegte er ein Bildband zu Manheim und seinen Bewohner, um die Erinnerungen an das Dorf wach zu halten. Aus den Fotos entstand eine Ausstellung, die im Februar 2014 im Landtag NRW zu sehen war.

Ausstellung vom 05.11.2016 bis 20.01.2017:

Hubert Perschke

Ruhe, aber nicht in Frieden

Bilder aus dem Hambacher Forst

Eröffnung: Samstag, 05.11.2016, 14:30 Uhr

Ort: Wahlkreisbüro Gudrun Zentis MdL, Friedrich-Ebert-Platz 13, 52351 Düren

 

 

 

 

 

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