Gudrun Zentis besucht die VHS Bergheim

Bergheim: Mit großem Engagement haben die Volkhochschulen gerade in den letzten beiden Jahren zahlreiche Sprachkurse für die Geflüchteten organisiert. Um sich über diese wichtige Arbeit zu informieren und auszutauschen besuchte die Landtagsabgeordnete Gudrun Zentis (Grüne) als lokale Ansprechpartnerin die
die neu renovierten und nunmehr behindertengerechten Räumlichkeiten der VHS in der Bethlehemer Straße in Bergheim. Dort sprach sie mit Dr. Ute Bermann-Klein, Direktorin des Zweckverbandes VHS Bergheim.

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Gudrun Zentis MdL: „Die Weiterbildung ist unverzichtbar, besonders in einer sich ständig wandelnden Gesellschaft mit neuen Herausforderungen. Gerade in der jetzigen Situation, auch durch die stark gestiegene Zuwanderung in unserem Land, nimmt die Weiterbildung eine herausragende Stellung ein. Insbesondere für alle diejenigen, die nicht mehr schulpflichtig sind und die deutschen Sprache erlernen wollen. Die Weiterbildungseinrichtungen haben da schnell und gut reagiert und sich darauf eingestellt. Neben kurzfristigen Förderprogrammen hat das Land diese Leistung honoriert und die Finanzierung enorm angehoben. Wie gut dies auch in der VHS Bergheim angekommen ist, ist auch daran zu sehen, dass die VHS durch eine weitere hauptamtliche Person gestärkt wurde.“
Ute Bermann-Klein, Direktorin der VHS Bergheim: „Wir haben bundesweit das große Glück, mit dem Weiterbildungsgesetz in NRW ein Fundament für erfolgreiche Bildungsarbeit zu haben. Die Bedeutung von Weiterbildung wird aber nicht nur von dem Gesetzgeber, sondern zunehmend auch von Wirtschaftsvertretern hervorgehoben. Die durchgehende Heterogenität der Teilnehmergruppen ist für die VHS-Dozentinnen und Dozenten Herausforderung und Chance zugleich. Eine besondere Herausforderung stellt nach wie vor die Grundbildung dar. So führt die VHS Bergheim auch Alphabetisierungskurse durch. Als Problem bleibt bestehen, sogenannte Bildungsbenachteiligte wie z. B. funktionale Analphabeten auf das Unterrichtsangebot aufmerksam zu machen.“

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