Ist RWE noch ein vertrauensvoller Partner?

Zu den seit Aschermittwoch laufenden Rodungsmaßnahmen im Hambacher Forst erklärt die Dürener Landtagsabgeordnete der GRÜNEN, Gudrun Zentis:
„Trotz des allgemein bekannten Endes der Rodungssaison führt die RWE seit dem 1. März weitere Fällmaßnahmen  in der Nähe der ehemaligen Autobahnauffahrt Buir und im Wald selbst nahe der Fläche durch, die nach dem 21. Februar noch gerodet wurde. Schon damals musste die Ernsthaftigkeit der Gespräche mit RWE über einen „Friedensplan für den Hambacher Forst“ in Frage gestellt werden, da der Konzern noch am 19. Februar pressewirksam verkündet hatte, die Rodungssaison 2016/17 sei beendet.
Es stellt sich die Frage, ob RWE noch ein Partner ist, auf dessen Worte und Ankündigungen man sich verlassen kann.
Bis der Tagebau die jetzt gerodeten Flächen erreicht, wird es noch Jahre dauern. Die Versorgungssicherheit scheidet damit als Argument aus. Tatsache ist, dass die jetzigen Arbeiten eine Provokation denjenigen gegenüber ist, die sich für den Erhalt des Restwaldes einsetzen und die hinter den Friedensplangesprächen stehen. Das sind  die Bürgerinitiativen, die Menschen, die im Wald und auf der Wiese leben, und all jene, die dort nichts anderes als Ruhe und Erholung suchen.“

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