Bergschadenstour in Merzenich

Merzenich gehört nach Bergheim zu den am stärksten von Bergschäden betroffenen Orten im Rheinischen Revier und wird durch mehrere tektonische Störungen gekreuzt. An diesen teilweise linienhaften, z. T. aber auch sehr breiten Störungszonen entstanden und entstehen bergbaubedingt infolge des Grundwasserentzuges sehr schwere Schäden an den Gebäuden und der Infrastruktur.
Entlang der sogenannten Rurrand-West-Störung verlaufen vielen Parallelstörungen, die typische Schäden in Form von gerissenen Wänden, Knicke und Stufen in Wegen und Straßen, verschobene Mauern und im Boden eingelassene Sondermesspunkte von RWE aufzeigen. Um den Blick für diese Störungen zu schärfen, die selbst einem Einheimischen nicht immer sofort ins Auge springen, laden die GRÜNEN zu einer Bergschadenstour am Samstag, 29.04 um 15:00 Uhr in Merzenich ein. Treffpunkt ist  das Heimatmuseum, Bergstraße 1. Durchgeführt wird die Tour vom Fachmann Dipl.-Ing. Peter Immekus, Markscheider und 1. Vorsitzender des Netzwerks Bergbaugeschädigter e.V. des rheinischen Braunkohlenreviers.  Die  Landtagsabgeordnete Gudrun Zentis, Mitglied im Unterausschuss-Bergbausicherheit des Düsseldorfer Landtages NRW wird diesen Termin begleiten.

 

 

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