Umweltminister Remmel zu Besuch in der Biostation Nideggen

2,85 Mio. Euro hat die Biologische Station in den letzten Jahren in Naturschutzmaßnahmen an der Kall und ihren Zuflüssen investiert. Die Mittel stammen je zur Hälfte von der EU und vom Land NRW. Umweltminister Johannes Remmel machte sich im Kalltal jetzt selbst ein Bild von den umgesetzten Maßnahmen und war begeistert.

Gudrun Zentis, Landtagsabgeordnete aus Nideggen, hatte den Besichtigungstermin organisiert. Sie wies auf den hohen Nutzen der Maßnahmen für die Region hin: „Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium ist es uns gelungen, EU-Fördermittel in die Rureifel zu holen. Davon profitiert nicht nur die Natur. Auch für unsere Bürger, unsere Gäste und die vielen im Tourismus tätigen Betriebe ist die Region noch attraktiver geworden.“

Im Tiefenbach sind  in den letzten fünf Jahren umfangreiche Arbeiten vorgenommen worden. Für eine freie Bachpassage wurden Hindernisse wie Verrohrungen oder Staustufen zurückgebaut. Jetzt können die Fische wieder ihre früheren Laichplätze am Oberlauf des Tiefenbachs erreichen. Zur Belebung der Auen wurden die dort seit den 1950er Jahren angelegten Fichtenbestände beseitigt.

Astrid Uhlisch, Leiterin des Life+-Projekts Rur&Kall, ist zufrieden mit der Umsetzung: „Dank der konstruktiven Zusammenarbeit mit allen Akteuren ist es uns gelungen, die Kall und ihre Nebenbäche wieder weitgehend für Fische und Kleinlebewesen durchgängig zu machen.“

Das Life+-Projekt Rur&Kall steht kurz vor dem Abschluss. 90% aller geplanten Maßnahmen sind bereits umgesetzt.

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