Über mich

Vita

Eckdaten
  • geboren 1953 in Neuss am Rhein
  • seit 1967 in Nideggen zu Hause
  • seit 1982 verheiratet
  • vier Kinder
Ausbildung und Beruf
  • Volksschule Neuss
  • Erwerb der Fachoberschulreife am St. Nikolaus-Stift in Füssenich
  • Erwerb Fachhochschulreife an der katholischen Fachoberschule für Sozialpädagogik in Köln
  • Eintritt in die Finanzverwaltung des Landes NRW
  • Abschluss des Studiums an der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen als Diplom-Finanzwirtin
Politisch
  • Engagement im Vorstand der Elterninitiative Nideggen e.V.
  • Eintritt bei den Grünen
  • Stadtratsmitglied Nideggen
  • Fraktionsvorsitzende Nideggen
  • Kandidatur Bürgermeisterin Nideggen
  • Schatzmeisterin Kreisverband Düren
  • Sprecherin Kreisverband Düren bis 2010
  • Mitglied im Kreistag bis 2014
  • Fraktionsvorsitzende im Kreistag bis Dezember 2012
  • Mitglied im Regionalrat Köln
  • Mitglied im Landes- und Bundesfinanzrat bis Juni 2013
  • Mitglied des Landtags NRW seit 31. Mai 2012

In der Elterninitiative in Nideggen habe ich gemerkt wie schnell man mit guten Ideen und Einsatzbereitschaft sein Lebensumfeld positiv beeinflussen kann.

1998 war der Zeitpunkt gekommen an dem ich Partei ergriffen habe und mich aktiv als Kommunalpolitikerin engagiert habe. Als Mutter habe ich mir schon Mitte der 80er Jahre die Frage stellen müssen, wie lebenswert diese Welt noch ist und, ob sie sich in die richtige Richtung entwickelt. Die Bewahrung der Schöpfung wurde mir als christlich geprägtem Menschen mit auf den Weg gegeben. Die Endlichkeit der Ressourcen, die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen, Gleichberechtigung und der Umweltschutz gehören für mich untrennbar zusammen.

Die Grünen haben für mich die passende Antwort gefunden: „Wir haben die Welt von unseren Kindern nur geborgt!“ Das ist der Leitsatz nach dem ich mein politisches Handeln ausrichte.

Die letzten 5 Jahre unter schwarz-gelber Regierung in NRW waren geprägt von Fehlentscheidungen und einer rückwärts gewandten Politik im Bildungsbereich, der Verkehrspolitik, in Sachen Bürgerrechte und auch im Klimaschutz. Kürzungen bei sozialen Einrichtungen wurden rücksichtslos umgesetzt, finanzielle Lasten wurden auf die Kommunen abgewälzt.

Als Landtagsabgeordnete will ich eine Bildungspolitik machen, die bei den Kitas einsetzt und bis zu den Hochschulen reicht und in der individuelle Förderung keine Frage der sozialen Herkunft bleibt. Besonders für den ländlichen Raum bietet ein Schulsystem, in dem längeres gemeinsames Lernen realisiert wird die Möglichkeit Schulangebote in der Nähe des Wohnortes trotz des demographischen Wandels an der Nachfrage orientiert zu erhalten.

Eine Finanzpolitik die beim Sparen bei der Bildung anfängt, kann nicht funktionieren. Gesetze wie das „KiBiz“, oder die Studiengebühren müssen zurückgenommen werden und durch eine Gesetzgebung aus einem Guss ersetzt werden, die sich am (Aus-)Bildungsbedürfnis der Menschen orientiert und zwar ein Leben lang.

Auch die Unterfinanzierung der Kommunen ist verantwortungs- und konzeptlos. Die Kommunen sind die Lebensader unseres Landes und brauchen langfristig planbare und solide Einnahmen. Deshalb wird mein besonderer Einsatz einer Gemeindefinanzreform gelten, welche die gestalterischen und planerischen Möglichkeiten der Kommunen wiederherstellen muss.

„Früher oder später muss man Partei ergreifen, wenn man ein Mensch bleiben will.” Graham Greene (1904-91), engl. Autor